Ich habe lange überlegt, ob ich die Hotels und Appartements, in denen ich in London untergekommen bin, weiter jeweils in einem separaten Beitrag vorstellen soll. Letztlich finde ich einzelne Hotelbewertungen aber eher langweilig, weshalb ich diesen Beitrag nach und nach um meine Erfahrungen in neuen Hotels erweitern werde. Und da ich nicht zu weit in die Vergangenheit reisen will, beginnen wir im Jahr 2017 und arbeiten und hoch. 😉
Nebenbei: Wenn ihr gute oder schlechte Erfahrungen gemacht, oder Tipps für gute und günstige Hotels habt, lasst sie gerne in den Kommentaren! Ein paar meiner Erfahrungen habe ich bereits in diesem Beitrag untergebracht. Da geht es vornehmlich um günstiges Wohnen, grundsätzliche Überlegungen werden dort aber auch besprochen. (letztes Update 02/2026)
- Travelodge London Central City Road (2025)
- NYX Hotel London Holborn (2025)
- Millennium & Copthorne Hotels at Chelsea Football Club (2024)
- Hilton Olympia (2023)
- Marlin Apartments – Aldgate Tower Bridge (2022)
- Euston Square Hotel (2021)
- Hilton Metropole (2019)
- Oxbridge Appartements (2019)
- Travelodge King´s Cross Royal Scot (2018+2024+2026)
- Lancaster Hall Hotel (2017)
Travelodge London Central City Road (2025)
Das Hotel. Die Travelodge ist immer eine gute Adresse, wenn man ein günstiges, aber ordentliches Hotel für einen Kurztrip sucht. Und diese Dependence (hier geht´s zum Hotel) reiht sich in die anderen Travelodges nahtlos ein. Vor kurzem erst renoviert, bietet es einfache, aber saubere und günstige Zimmer zwischen £ 60 und £ 160. Der Sonntag ist der günstigste Tag, Samstage und Mittwoche sind am teuersten. Im Schnitt landet man für ein Doppelzimmer wahrscheinlich bei £ 110 – 120. Gibt man etwas mehr Geld aus, bekommt man ein größeres Zimmer, auf Wunsch auf auf einem leisen Flur.
Das Hotel verfügt über eine eigene Bar, die mindestens bis 22 Uhr geöffnet hat. Das Frühstück kann man für £12,50 entweder direkt von Beginn dazu buchen, oder man entscheidet sich täglich neu und bucht das Frühstück an der Rezeption vor Ort zum gleichen Preis.
Die Lage. Das Hotel liegt 7 Minuten zu Fuß vom Bahnhof Liverpool Street entfernt. Das ist besonders günstig, wenn ihr den Flughafen Stansted (wahrscheinlich mit Ryan Air) nutzt. Denn ihr kommt direkt Liverpool Street an. Ihr seid entsprechend – wie immer – verkehrstechnisch gut angebunden. Die Haltestellen Liverpool Street oder Old Street sind die euren. Letztere bedient die Northern Line, während erstere durch jede Menge unterschiedlicher Linien angefahren wird.
Vom Hotel aus ist es nicht weit in Richtung Shoreditch, Spitalfields Market oder die Brick Lane. Gleichzeitig sind das Bankenviertel inkl. The Horizon 22, Sky Garden oder The Lookout. Auch der Borough Market und die London Bridge sind fußläufig erreichbar.
Vor Ort sind die klassischen Minisupermärkte um die Ecke. Wer 10 Minuten laufen mag, findet zur Nahversorgung auch einen großen M&S Food oder einen Aldi an der Haltestelle Old Street. Ansonsten findet ihr – wie gewohnt – auch einige Pubs und Restaurants. Vor Allem in Shoreditch lässt sich hervorragend indisch Essen.
Fazit: Für mich reicht dieses Hotel vollkommen. Für einen Städtetrip, an dem man sowieso die meiste Zeit unterwegs ist, ist es genau passend.













NYX Hotel London Holborn (2025)
Auf der Suche nach einem Familienzimmer (2x Erwachsene, 2x Kids), wurden wir beim NYX Hotel Holborn fündig. Für die Lage – nämlich direkt um die Ecke vom British Museum – haben wir ein sehr gutes Angebot ergattert. Ansonsten fangen die Preise für die klassischen Doppelzimmer bei 250 Pfund an, sind also etwa doppelt so hoch, wie z.B. in der Travelodge. Aber das merkt man auch.
Das Hotel wurde offensichtlich in der letzten Zeit renoviert. Anders kann ich mir die teilweise schlechten google-Kritiken nicht erklären. Ich bin mit gemischten Gefühlen hin gefahren, kann aber die negativen Punkte nicht bestätigen. Es handelte sich um ein sehr gepflegtes und durchgestyltes Hotel. Es wird im Eingangsbereich viel Wert auf Kleinigkeiten gelegt. Einmal am Tag steht dort eine Popcornmaschine (kostenlos), man bekommt kostenloses (stilles) Wasser und die zwei 80er-Jahre Arcade-Automaten sind für Kinder großartig. Genau so schick ist der spa-Bereich, mit einem recht großzügigen Pool und zwei Saunen – einer klassischen Schwitzhütte und einem Dampfbad. Entsprechend ist auch das Frühstück sehr gut bestückt. Meine Kinder feierten vor allem, dass man sich „live“ nach Wunsch Spiegeleier oder Omelettes zubereiten lassen konnte.
Auch das Zimmer war sehr gut ausgestattet. Gute (nicht zu weiche) Betten, eine für Londoner Verhältnisse erstaunlich gute Dusche (s. Fotos) und ausreichend Platz für einen Städtetrip hinterließen eine guten Eindruck. Allein die Abstellfläche für Koffer war auch im Familienzimmer eng begrenzt. Wenn wir länger in der Stadt wären, würde es schon eng werden. Für unsere drei Übernachtungen reichte es aber allemal.
Die Lage: Direkt um die Ecke im Stadtviertel Holborn gelegen, befindet man sich schon sehr zentral. Fußläufig sind das Outernet, das British Museum und Soho genau so erreichbar wie auch Chinatown, das Westend, inkl. Picadilly Circus, oder etwa das Hunterian Museum.
Alles Andere erreicht man bequem mit dem ÖPNV. Diverse Buslinien fahren entweder direkt ab dem Hotel oder wenige Meter weiter an der der Tube-Haltestelle Holborn in alle Richtungen ab. Und auch die Tube-Anbindung ist super. Hier kreuzen sich Central– und Picadilly-Line. So kommt ihr auch vom Flughafen Heathrow sehr komfortabel zum Hotel.
Ich würde immer wieder in das Hotel fahren. Es ist trotz der zentralen Lage recht ruhig, man findet in der Umgebung alles, was man benötigt: Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants ohne Ende, einen guten ÖPNV, etc. Allein der Preis ist relativ hoch. Da bräuchte es ein gutes (Sonder-)Angebot.












Millennium & Copthorne Hotels at Chelsea Football Club (2024)
Wir buchten das Millennium & Copthorne Hotel, da es für seine Lage und seine eigentlichen Zimmerpreise recht gute Angebote machte. Außerhalb der Fußballsaison und zwischen zwei Großereignissen, wollte die Hotelgruppe das Haus wohl auslasten. Ansonsten kostet das Doppelzimmer ab 115 Euro aufwärts.
Was lässt sich über das Hotel sagen? Es handelt sich um ein klassisches Londoner Hotel. Die Gemeinschaftsräume sind wirklich gut. Auch das Frühstück und der entsprechende Service sind wirklich richtig gut und empfehlenswert. Ihr findet hier das klassische Englische Frühstücksbüffet, mit allem, was das Englisch Breakfast hergibt. Aber auch gebratener Reis, Porridge oder frische Säfte stehen auf dem Programm. Die Bar und das Restaurant im Hotel sind für Londoner Verhältnisse (!) erstaunlich erschwinglich. So kosteten ein Burger mit einem Getränk und Pommes lediglich knapp 15 Pfund. Auch die angeschlossene (Sport-)Kneipe ist nett um den Tag ausklingen zu lassen.
Genau so klassisch wie die durchgestylten Gemeinschaftsräume, sind auch die Zimmer. Diese sind auf den ersten Blick schick und die Größe ist auch echt super. Allerdings ist die Einrichtung deutlich in die Jahre gekommen und teilweise nur oberflächlich repariert. So konnten wir die Schubladen des Schreibtisches nicht wirklich nutzen, da die Verblendung abfiel, der Kabelanschluss des Fernsehers war defekt und – warum das auch immer in fast jedem Hotel der Stadt ein Problem ist – der Wasserdruck in der Dusche könnte und dürfte höher sein. Aber: Alles in allem sind es durchschnittlich gute Zimmer, die etwas größer ausfallen als normal – zumindest unseres.
Wie so oft ist bei diesem Hotel die Lage interessant. Das Millennium & Copthorne at CFC liegt – wie der Name schon sagt – direkt an der Stamford Bridge – dem Stadion des Fußballclubs Chelsea FC. Ihr habt direkten Zugang zur Ahnengalerie der Blues, und der Fanshop ist auch direkt um die Ecke. Soweit ist das kein Problem, sondern eher spannend. ich bin mir aber nicht sicher, ob ich an einem Spieltag dort nächtigen möchte, wenn 40.000 Fußballfans vor dem Fenster vorbeimarschieren…
Das Hotel liegt an der Grenze der Stadteile Chelsea und Fulham. Ihr findet viele Pubs (u.A. der Pub des Sängers James Blunt – The Fox and the Pheasant – ist in der Nähe), nette Restaurants und auch Supermärkte in der Nähe. Vor Allem das McGettigans hat es uns angetan. Aber durch die Lage, nahe zu Earl´s Court, sind auch Clubs (z.B. der Troubadour) oder die großen Museen nicht weit entfernt.
Verkehrstechnisch seid ihr sehr gut angebunden. Die etwa 200 Meter entfernte Haltestelle Fulham Broadway wird von der District Line bedient, zahlreiche Buslinien bringen euch zu Harrod´s oder in die Stadt (etwa die 14 oder die 414 in Richtung Marble Arch) und auch die Overground ist mit der Haltestelle Imperial Wharf fußläufig erreichbar.









Hilton Olympia (2023)
Mit dem Namen Hilton verbindet man oft hochpreisige und ebenso qualitativ hochwertige Hotels. Allein im Großraum London gibt es etwa 50 Filialen der Kette. Das Hilton Olympia kommt allerdings nicht ganz an die anderen Hotels heran. Was die Standardzimmer angeht, so merkt man, dass das Hotel und die Einrichtung etwas in die Jahre gekommen sind (speziell die Flure) und dem heutigen Hilton-Standard nicht ganz entsprechen. Aber ist das schlimm? Wenn man sich vom Namen frei macht, habt ihr hier ein gutes Hotel, mit passend großen Zimmern für einen Städtetrip. Die Bar hält gute Drinks bereit und das – zugegeben etwas teure – Frühstück hebt sich positiv ab. Auch die Sitzecken auf der „Restaurantebene“ sind gut und lassen sich ideal zum Verschnaufen nutzen. Auch das Personal ist sehr zuvorkommend. Die etwas älteren Zimmer haben aber auch ihre Vorteile: Es gibt immer wieder – speziell außerhalb der Veranstaltungszeiten im Messezentrum Olympia – gute und preiswerte Angebote.
Nun aber zur Gegend. Das Hotel befindet sich an der Kensington High Street – der Straße, die an der südlichen Seite des Hyde Parks entlangführt – im Stadtteil Kensington. Wenngleich man denken könnte, dass das Hotel sich etwas außerhalb befindet, fanden wir die Lage schon gut. Nicht mehr so sehr im Trubel der City, befindet man sich in direkter Umgebung vom Design Museum und dem Holland Park mit seinem Kyoto Garden. Auch zum Earl´s Court ist es nicht weit und eine kurze Busfahrt bringt einen direkt zum „Museumsdreieck“ oder dem weltbekannten Nobelkaufhaus Harrod´s. Einige gemütliche Pubs, die nicht ausschließlich vom Touristen bevölkert sind, sowie die klassischen Nahversorger findet man auch in unmittelbarer Nähe. Schlendert man etwas die Kensington High Street herunter oder fährt ein bis zwei Bushaltestellen weiter, findet man auch große Einkaufsmöglichkeiten und jede Menge Restaurants. Ganz schick fand ich persönlich die Frühstücksmöglichkeiten. Gleich mehrere ziemlich authentisch britische Frühstückslokale befinden sich in der Nähe (s. Beitrag „Frühstücken in London„)
Eben diese zwei Bushaltestellen oder ein etwa viertelstündiger Fußweg ist die U-Bahn-Haltestelle „High Street Kensington“, die mit Circle und District Line gut angebunden ist. Aber auch die Bushaltestellen (stadteinwärts „Holland Road“ und stadtauswärts „Kensington Olympia“) befinden sich in unmittelbarer Nähe zum Hotel und bringen euch zügig in die City oder eben wieder zurück zum Hotel.
Wenn ihr gedanklich vom Namen Abstand nehmt, hat man (bzw. hatten wir) ein ganz gutes Hotel mit einer interessanten Gegend – interessanter als so manches Innenstadthotel.



Marlin Apartments – Aldgate Tower Bridge (2022)
Serviced Appartements. So nennt man die Marlin Appartements soviel ich weiß. Es gibt eine Lobby mit Concierge, der oder die nicht nur für An- und Abreise zuständig sind, sondern auch bei allen anderen Belangen – wie etwa Handtüchern, Decken, Kissen o.Ä. – weiterhelfen. Praktischerweise bekommt ihr einen Chipschlüssel, der sowohl für die Außentür gültig ist, wie auch für euer Appartement selber.
Auf den ersten Blick waren die Appartements ganz okay. Die Lage, nahe dem Spitalfield´s Market, dem Jack The Ripper Museum und auch der Brick Lane ist ganz gut. Auch der Weg zur Tower Bridge oder zum Tower ist nicht weit und kann fußläufig locker gemeistert werden. Binnen 5-10 Minuten erreicht ihr zu Fuß die Hammersmith & City, Circle und District – Line (Haltestelle Aldgate East). Auch bustechnisch seid ihr gut angebunden. Die Nahversorgung ist durch viele kleine Läden, Restaurants und natürlich die Brick Lane und den Markt gesichert. Unter Anderem gibt´s in direkter Nähe einen kleinen Supermarkt von Amazon Fresh, in dem es keine Kassen mehr gibt. Nach dem Einloggen mit der App, wird alles per Kameraüberwachung mitgefilmt. Ein paar Minuten nach dem Einkauf bekommt man den Beleg über das Eingepackte aufs Handy und der Rechnungsbetrag wird von der Kreditkarte abgebucht. Spooky!
Aber zurück zu den Appartements: Die Lage war also ganz gut. Die Appartements selber sind aber qualitativ mittelmäßig ausgestattet. Vor Allem habe ich auch in London bereits deutlich bessere Betten erlebt. Das Schlafsofa für uns Eltern war recht unpraktisch und etwas durchgelegen und die zwei übereinander liegenden Matratzen der betten unserer Kinder verschoben sich immer gegeneinander, sodass die Jungs am Ende der Nacht fast auf dem Boden lagen. Gleichsam waren die Betten ziemlich schmal. Ich würde schätzen etwa 70cm. Tisch und Stühle hätten auch mal wieder einen Schraubenzieher nötig, der deren Wackeln behebt. Auch der Platz war nicht gerade üppig bemesse. Das konnte man ein wenig kompensieren, wenn immer das Sofa gut zusammengebaut wurde und alle Bettwäsche ins andere Zimmer geräumt wurde. Aber was will man bei dem Preis auch erwarten. Die Küche hingegen war ganz okay und ein wenig nach hinten versetzt. Gleiches galt für das Badezimmer. Das war für Londoner Verhältnisse wirklich geräumig und gut ausgestattet. Auch positiv hervorzuheben sind die wirklich effektiven Schallschutzfenster! Auch die in der Küche integrierte Waschmaschine hat uns gute Dienste geleistet. Wie es nun einmal so ist, wenn man mit Kindern unterwegs ist…
In der Summe waren die Appartements ganz okay, für vier Personen aber zumindest im „Wohnzimmer“ etwas beengt. Zu zweit (auch mit einem Zimmer weniger), würde ich eher noch einmal dorthin fahren oder alternativ ein größeres Appartement buchen. Der Preis allerdings war okay. Stand heute läge die Nacht bei etwa 280 Euro für ebendieses Angebot: 4 Personen, 2 Betten, ein Schlafsofa. und vielleicht hatten wir in Sachen Möbeln einfach Pech. Die Bewertungen, etwa bei booking.com oder Trip Advisor sind ganz gut.



Euston Square Hotel (2021)
Lage, Lage, Lage. Das ist das, was das Euston Square Hotel ausmacht. Mit einer U-Bahn-Station im Keller (Haltestelle Euston Square – Circle, Hammersmith & City und Metropolitan line) kommt ihr im Handumdrehen überall hin. Wenige Meter weiter bedient die Haltestelle Warren Street die Northern- und Victoria – Line. Auch sind jede Menge Sehenswürdigkeiten fußläufig gut erreichbar. Innerhalb von 20 Gehminuten erreicht ihr etwa Madame Taussaud´s, King´s Cross, die Wellcome Collection, das Sherlock Holmes Museum, den Regent´s Park, das British Museum, Coal Drops Yard und… und … und. Ihr wohnt gegenüber von einem Krankenhaus, habt McDonalds und ein paar Pubs um die Ecke. Schräg gegenüber dem Eingang findet ihr sogar die Wohnung von Sherlock Holmes aus der BBC-Serie mit Benedict Cumberbatch.
Das Hotel selber ist okay. Während man auf das Essen und die Bar gut verzichten kann, wirken die Zimmer etwas zwar spartanisch, sind aber für Londoner Verhältnisse nicht schlecht ausgestattet. Die Flure versprühen mit ihren Hochflorteppichen zwar einen etwas anachronistischen 80er-Jahre-Charme, aber das ist zu verschmerzen. Allein die Lautstärke von außen ist schon etwas störend. Immerhin liegt das Hotel an der A 501 – da ist verkehrsmäßig die ganze Nacht etwas los. Ansonsten habt ihr zwar kein Gym oder Ähnliches zur Verfügung, aber dafür (zumindest bei unserem Besuch) recht freundliches und angenehmes Personal. Auch die Gepäckaufbewahrung ist kein Problem. Insgesamt ein ganz gutes Hotel, wenn einem der Verkehrslärm egal ist. Allerdings hatten wir auch ein Zimmer zur Straße raus…






Hilton Metropole (2019)
Von der Lage her, ist das Hilton Metropole ähnlich dem Lancaster Hall Hotel. In direkter Nachbarschaft zur Paddington Station, seid ihr über die Haltestellen Edgeware Road und Paddington sehr gut angebunden und auch die Edgeware Road selber bietet jede Menge Geschäfte, Cafés und Restaurants. Auch in der Nähe befindet sich mein liebster Fish and Chips – Laden: The Seashell of Lisson Grove. Ansonsten seid ihr fußläufig schnell am Merchant Square und Little Venice. Auch kommt ihr mit der Tube sehr schnell zu Mdm. Toussaud´s oder der Sherlock Holmes Museum.
Allein das Hotel ist qualitativ und auch von der Größe her natürlich kein Vergleich mit dem kleinen YMCA-Hotel. Mehrere Restaurants, eine große Bar, mit einem reichhaltigen Angebot und vor Allem guten Cocktails, ein Pool und alle Annehmlichkeiten der großen Hotelkette schlagen sich aber auch im Preis nieder. Mit etwa 160€/Nacht seid ihr für ein Doppelzimmer dabei. Das wirklich reichhaltige und hervorragende Frühstück könnt ihr vor Ort dazubuchen.
Ein sehr großes, etwas teures, aber wirklich tolles Hotel.




Oxbridge Appartements (2019)
Aus dem Beitrag „London mit Kindern – Teil 2„:
Wenngleich der boomende Ferienwohnungsmarkt eigentlich Gift für Innenstädte ist, da durch die Touristen deutlich mehr verdient werden kann als durch reguläre Mieter, hat sich das Appartement bewährt. Unabhängig von Hotelzimmern zu sein und zwei Schlafzimmer zu haben ist einfach mit Kindern unfassbar praktisch.
Dieses mal buchten wir über ein großes Reiseportal eine Wohnung in den Oxbridge Appartements. Mit 185€ pro Nacht lagen Preis und Leistung der in South Kensington gelegenenen Wohnung (10 Minuten zu Fuß zum Natural History Museum) in einem sehr ausgewogenen Verhältnis. Toll war auch der große Supermarkt in der Nähe. Wir haben sehr von dem reichhaltigen und qualitativ hochwertigen Angebot an Convenience Food profitiert. So mussten wir abends nicht immer essen gehen, mussten aber auch nicht ganz kochen (war in der kleinen Küche eh nur bedingt möglich).
Einen eigenen Beitrag haben die Appartements auch bekommen.


Travelodge King´s Cross Royal Scot (2018+2024+2026)
Über die Travelodge King´s Cross habe ich bereits einen eigenen Beitrag geschrieben. Du findest ihn hier.
Das Gesamturteil war: Nettes Hotel. Etwas groß, die Zimmer in die Jahre gekommen (wie so oft in London), aber Preis-Leistungsmäßig echt ganz gut!
Update 07/24: Das Hotel hat in 2023 ein Facelift bekommen. Aufgrund eines Flugausfalls habe ich spontan (120 Pfund im Doppelzimmer) gebucht und nicht nur die Lobby, sondern auch die Zimmer wurden überarbeitet. Man kann das Vorhaben als gelungen betrachten. Wir haben ein gutes Mittelklassehotel. Die Fotos wurden entsprechend geändert.





Lancaster Hall Hotel (2017)
Das Lancaster Hall Hotel ist etwas Besonderes. Bei meinem letzten Besuch gehörte es noch zur YMCA, also dem englischen Pendant zur CVJM in Deutschland. Entsprechend war dieses Hotel immer zweigeteilt. Zum Einen hatte es einen günstigen Jugendreisen-Teil und einen etwas höherpreisigeren Teil für nicht-jugendliche Reisende. Die beiden Sektionen des Hotels sind räumlich von einander getrennt, sodass man sich nicht großartig gegenseitig stört. Bucht ihr direkt über die Homepage eine Zimmer, das bei etwa 90 £ für ein Einzel- und 110 £ für ein Doppelzimmer pro Nacht liegt, ist das einfache kontinentale Frühstück mit inbegriffen.
Insgesamt handelt es sich um ein einfaches, sauberes und sehr gut gelegenes Hotel. Nur wenige Meter entfernt ist der Hyde Park. Ihr seid schnell im Italian Garden, der vor Allem im Sommer einlädt, zu entspannen und genossen zu werden. Auch Paddington Station ist nur wenige Gehminuten entfernt. Von dort aus könnt ihr mit der District und Circle Line die Stadt erkunden. Die Haltestelle Lancaster Gate an der Bayswater Road hingegen bedient die Central Line. Ihr seid also nahverkehrsmäßig gut angebunden.
Auch über den Hyde Park hinaus, findet ihr in der Gegend einige Dinge, die man unternehmen kann. In der Nähe findet ihr den Merchant Square (-> eigener Beitrag), der den Übergang zu Little Venice bildet. Ihr könnt fußläufig Speaker´s Corner und den Marble Arch erreichen oder auf der anderen Seite den Diana Memorial Playground. Insgesamt also ein guter Ausgangspunkt für Unternehmungen in der Stadt.
Leider habe ich keine Fotos mehr aus dem Hotel selber. Die Umgegend ließ sich so an:


Wir fahren als Familie schon seit Anfang der 90er Jahre regelmäßig nach London. Die Kinder waren noch sehr klein und Heute sind sie erwachsen und fahren immer noch gerne mit. London wird NIE langweilig. Mittlerweile fahren auch gerne Bekannte oder Freunde unserer Kinder mit. Wir haben seit vielen Jahren eine Ferienwohnung, die wir bevorzugt anfahren. Bei uns ist generell Selbstverpflegung angesagt, alles andere kann man/will ich einfach nicht bezahlen. Preis/Leistungsverhältnis naja. Zum Abschluss unserer Zeit gibt es immer Fish & Chips. Der Inhaber unseres Lieblingsimbiss kannte uns schon…. Leider gibt es den Laden nicht mehr, aber wir haben zum Glück adäquaten Ersatz gefunden. Das meiste Budget geht für die Oyster-Karte drauf. Es gibt so viele kostenlose wunderschöne Dinge, die man unternehmen kann. Vieles von den Dingen, die Eintritt kosten, sind das Geld einfach nicht wert. Z. B. Vergleich London Eye, 30 Minuten/Sky Garden/Horizon22.
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Wow… das ist wirklich schön, wenn man so eine gemeinsame „Familientradition“ hat. Ich bin mal gespannt, wie es bei unseren Kindern so sein wird.
Die große Frage nach Ferienwohnungen ist echt gut und ich bin auch wirklich immer zwiegespalten. Wir waren in tollen und mäßigen Wohnungen und vor Allem als Familie fährt man damit auch günstiger. Zu zweit erlauben meine Frau und ich uns aber den Luxus eines Hotels :)
Dein Urteil bzgl. der Eintrittsgelder teile ich im Übrigen. Es gibt für mich nur wenige Dinge, die für mich das Geld wert waren (etwa St. Paul´s), die ich aber auch kein zweites Mal besuchen müsste :)
LG Sebastian
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