2000 Jahre im Überblick: Museum of London

Dass die Briten Museen interessant gestalten können, beweisen sie in London immer wieder. Auch das Museum of London gehört in diese Riege. Auf zwei/drei Etagen befasst sich das Haus mit der Geschichte der Stadt – weit über 2000 Jahre, vor und nach der Gründung um das Jahr 50.  

Die Anreise gestaltet sich dabei ganz einfach. Ihr findet das Museum (zumindest des Eingang) in der Mitte eines großen Kreisverkehrs. Diesen erreicht ihr einfach mit der Central-Line über die U-Bahn-Haltestelle St. Pauls. Dann die Cheapside/St-Martin´s-le-grande nordwärts laufen. Nach etwa 5-10 Minuten kommt man direkt auf das Gebäude zu.  Den Eingang erreicht man über eine Rolltreppe (One London Wall) und eine Fußgängerbrücke über die Straße.

Von der anderen Seite erreicht ihr das Museum über die Haltestelle Barbican. Hier halten Hammersmith & City,Metropolitan oder Circle-Line und geht an der A1 entlang über den Highwalk südwärts.

Das Museum ist in neun Bereiche eingeteilt. Sie sind nach verschiedenen Epochen geordnet und haben jeweils einen eigenen Schwerpunkt. So widmet sich jeweils eine Ausstellung etwa den Themen Steinzeit, „1550s-1660a  – War, Plague and Fire“ oder ganz aktuell „950s – today – World City“. Besonders gut fand ich dabei die nachgebauten Gebäude aus  dem Victorianischen London (s. hier). Auch die Exponate aus der heutigen Zeit – etwa ein Nachbau der Kutsche der Königin, alte Autos und Werbung – sind spannend und interessant aufbereitet.  Komplettiert wird dies durch  diverse Medien – etwa Filme oder Animationen. In den einzelnen Ausstellungen werden bedeutende Ereignisse genau so beleuchtet (etwa das große Feuer), wie auch die geographische Entwicklung der Stadt, sowie die Lebensbedingungen der Menschen.

Neben den neun Dauerausstellungen, beherbergt das Museum auch immer eine zeitlich begrenzte Ausstellung. Widmete sich diese in 2016 dem großen feuer von 1666, so dreht es sich 2017 unter dem Titel „City Now City Future“ um Ideen zur Stadtentwicklung.

Man kann hier ohne Probleme einen ganzen Vor- und Nachmittag verbringen – und es sollte für jeden etwas dabei sein. Eine kleine Pause lässt sich übrigens ganz gut im museumseigenen Café einlegen. Hier bekommt man für relativ günstiges Geld einen ganz guten Kaffee oder Espresso – eine interessante Lichtinstallation inklusive. Alternativ gibt es auch noch die London Wall Bar & Kitchen im Hause oder auch einen „Lunch Space“, in dem selbst mitgebrachte Lebensmittel verzehrt werden können. [–> Mehr Infos]

wichtige Daten:

Adresse: Museum of London, 150 London Wall , EC2Y5HN

Öffnungszeiten: täglich 10.00 – 18.00 Uhr

Eintritt: wie bei den meisten städtischem Museen kostenlos

Hier gibt es den „Floorplan“ auf Deutsch

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