Schon Jimi Hendrix wusste:

„Blues is easy to play, but hard to feel.“

Und genau darum geht es im Ain’t Nothin‘ But… – einem kleinen Blues Pub mitten in Soho, der zu den besten Orten für Live-Musik in London gehört.

Zwischen engen Holztischen, IPA-Pints und Jam-Sessions erlebt ihr hier jeden Abend Live-Blues ohne große Bühne, aber mit umso mehr Atmosphäre. Und das Beste: Die Konzerte sind meist kostenlos.

Wenn ihr also nach einem authentischen Musikpub in London sucht oder wissen wollt, wo man in Soho gute Live-Musik erleben kann, solltet ihr diesen Laden unbedingt auf dem Schirm haben.

  1. Was erwartet euch im Ain’t Nothin’ But…?
    1. Täglich Live-Musik mitten in Soho
    2. Die legendäre Monday Jam Session
    3. Getränke & Atmosphäre
    4. Kostenloser Eintritt – ziemlich ungewöhnlich für London
  2. Anfahrt und Öffnungszeiten
    1. Wie komme ich hin?
    2. Der Pub öffnet aktuell zu folgenden Zeiten:
  3. Lohnt sich das Ganze?

Was erwartet euch im Ain’t Nothin’ But…?

Mitten in Soho, nur wenige Schritte von der Carnaby Street und Kingly Court entfernt, liegt das Ain’t Nothin’ But… – ein kleiner, wunderbar uriger Bluespub mit täglicher Livemusik.

Das Motto des Pubs lautet:

“Everyday we have the blues.”

Und dieses Versprechen wird tatsächlich gehalten.

Täglich Live-Musik mitten in Soho

Jeden Abend treten hier ein oder zwei Künstler oder Bands auf und spielen Blues in all seinen Facetten – mal klassisch und rau, mal soulig oder modern interpretiert.

Gerade die Nähe zwischen Publikum und Musikern macht den Club besonders. Statt großer Bühne und Distanz sitzt man hier oft nur wenige Meter von den Künstlern entfernt.

Die Stimmung ist entspannt, offen und angenehm unaufgeregt. Viele Gäste kommen gezielt wegen der Musik, andere stolpern zufällig hinein und bleiben dann deutlich länger als geplant.

Die legendäre Monday Jam Session

Besonders beliebt ist die Session am Montagabend.

Dann treffen erfahrene Musiker auf junge Talente, Blues-Veteranen auf wilde Gitarrensoli und manchmal auch erstaunlich unterschiedliche Musik(er)stile aufeinander. Genau diese Mischung sorgt dafür, dass kein Abend wirklich gleich ist.

Wer Live-Blues in London sucht, bekommt hier eine der authentischsten Sessions der Stadt.

Getränke & Atmosphäre

Natürlich bietet das Ain’t Nothin’ But… auch alles, was man von einem klassischen Londoner Pub erwartet: verschiedene Biere vom Fass, eine solide Getränkeauswahl und eine wunderbar urige Einrichtung mit klarem Musikbezug.

Viel Holz, wenig Hochglanz und irgendwo zwischen Blueskeller und Rockpub angesiedelt – genau das macht den Charme des Ladens aus.

Kostenloser Eintritt – ziemlich ungewöhnlich für London

Das Besondere: Die Konzerte sind kostenlos.

Zwar geht im Laufe des Abends meist ein Hut herum und eine kleine Spende für die Musiker wird durchaus erwartet – verpflichtend ist das aber nicht.

Gerade in London, wo Livemusik oft schnell teuer wird, ist das ein echter Geheimtipp.

Anfahrt und Öffnungszeiten

Wie komme ich hin?

Das ist einfach. Da der Club mitten in Soho ist, habt ihr viele Möglichkeiten.

Die U-Bahn bringt euch am besten bis Piccadilly Circus mit der Bakerloo- oder der Piccadilly Line. Alternativ steigt am Oxford Circus aus (Central-, Bakerloo- und Victoria – Line) und nähert euch von Norden aus.

Bustechnisch seid ihr mit der Haltestelle „Conduit Street / Hamley´s Toy Store“ und u.A. den Linien 12,88,94 oder 159 gut versorgt.

Der Pub öffnet aktuell zu folgenden Zeiten:

  • Montag bis Mittwoch: 17:00–01:00 Uhr
  • Donnerstag: 15:00–01:00 Uhr
  • Freitag: 15:00–02:00 Uhr
  • Samstag: 13:00–02:00 Uhr
  • Sonntag: 13:00–23:30 Uhr

Live-Musik startet je nach Programm meist am späten Nachmittag oder frühen Abend.

Lohnt sich das Ganze?

Kurz gesagt: absolut – zumindest dann, wenn ihr Livemusik, kleine Clubs und ehrliche Atmosphäre mögt.

Das Ain’t Nothin’ But… gehört für mich zu den besten Musikpubs in London, weil hier vieles noch angenehm unperfekt wirkt. Kein stylischer Instagram-Hotspot, keine riesige Bühne, sondern einfach gute Musiker und ein Publikum, das wirklich wegen der Musik da ist.

Gerade dieser leicht raue, alte 70er-Jahre Soho-Vibe macht den Laden besonders.

Klar: Die Getränke sind nicht günstig. Für ein Pint IPA solltet ihr etwa sieben bis acht Pfund einplanen. Für Soho ist das allerdings ziemlich normal.

Dafür bekommt ihr hier etwas, das in London immer seltener wird: richtig gute Live-Musik ohne horrende Eintrittspreise.

Oder anders gesagt:

Jimi Hendrix hätte vermutlich seine Freude an diesem Ort gehabt. Denn hier wird der Blues nicht einfach nur gespielt – hier wird er gelebt.

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