Das Outernet ist eine eher neue Anlaufstelle in London. Worum es sich dabei handelt, wo ihr es findet und was es so besonders macht, habe ich euch in diesem Post zusammengestellt. Auf jeden Fall zeigt es, dass in der Stadt eine Menge Geld für solche Riesenprojekte steckt…

  1. Was ist das Outernet?
  2. Anfahrt, Preise, Öffnungszeiten
  3. Lohnt sich das Ganze?

Was ist das Outernet?

Outernet ist eigentlich eine global agierende Entertainment und Medien – Firma. Diese hat nahe der U-Bahn-Station Tottenham Court Road im Herzen von Soho ihre Basis. Das Besondere daran ist, dass im Erdgeschoss des „The Now-Buildings“ öffentlich und frei zugänglich riesige Bildschirmwände (und -decken) installiert wurden, auf denen unterschiedliche Kunst- oder Musikinstallationen laufen. Diese wechseln regelmäßig und werden von bekannten und weniger bekannten Künstlern gestaltet. Eine Übersicht über die jeweils aktuellen Filme bekommt ihr hier.

Spannend ist neben der großen Halle mit den Rieseninstallationen auch der benachbarte Butterfly-Trail. Diese Installation ist interaktiv gestaltet. Mit dem Handy kann man etwa neue Schmetterlinge erschaffen oder sie auf seiner Hand Platz nehmen lassen. Eine dritte Installation befindet sich im Durchgang vom Outernet Place zur Denmark Street.

Das allein macht das Outernet schon zu einem Touristenmagneten. Mehrere Millionen Besucher verzeichneten die Ausstellungen nach eigenen Angaben bereits bis heute. Aber es handelt sich um mehr als nur ein Haus mit großen Videoinstallationen. Im Gebäudekomplex werden unter Anderem regelmäßig größere (z.B. Duran Duran) oder kleinere Konzerte Veranstaltet und auch DJ-Shows finden in den mit Videowänden versehenen Räumlichkeiten statt. Hier findet ihr die Übersicht über die Veranstaltungen in den zwei Venues „HERE im Outernet“ und „Lower Third

Anfahrt, Preise, Öffnungszeiten

Das Now-Building findet ihr direkt an der U-Bahnhaltestelle Tottenham Court Road und somit an einer der größten Tube-Stations in der City. Die Northern-, Central- und Elisabeth Line bringen euch dorthin. Aber auch von anderen Haltestellen, wie Oxford Circus oder Leicester Square ist der Fußweg nicht lang. Der Bus Stop Tottenham Court Road wird übrigens von auch einer ganzen Reihe an Linien bedient, etwa der 19, 38, 55 und 98.

Die Installationen sind frei zugänglich und kostenlos. Bei den Musikveranstaltungen werden natürlich die übertrieben hohen Londoner Veranstaltungspreise aufgerufen. Die Tickets bekommt ihr (wie auch alle anderen nötigen Infos) z.B. über die Outernet-App (google appstore | apple appstore).

Die Öffnungszeiten sind großzügig und ihr könnt so ziemlich jeden Tag von mindestens 10 bis 23.30 das Spektakel besuchen. Genaue Öffnungszeiten findet ihr immer hier.

Lohnt sich das Ganze?

Soho und seine Shopping-Möglichkeiten, die Denmark Street als Kultmeile für Musikinteressierte oder Tottenham Court Road Station als Umsteigebahnhof stehen oft sowieso auf dem Programm. Da lohnt es sich, einen kleinen Abstecher zu machen, denn die Installationen sind wirklich beeindruckend. Besonders abends wirken die Videos noch einmal mehr. Aber ob ich extra deswegen in die Stadt fahren würde? Ich glaube eher nicht, zumal man mit den Installationen alleine recht schnell durch ist. Wollt ihr euch natürlich ein Konzert anschauen, ist das etwas Anderes.

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